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Kurzwaffen Disziplinen

8.2 Halbautomatische Dienstpistole (P – D 1) Präzision + Zeitserie

8.2.1 Waffe:

Halbautomatische Dienstpistolen cal. 7,65 mm (.320) – .45 ACP, die nachweislich bei einer regulären Armee, Grenzschutz, Polizei oder Zollverwaltung über das Versuchsstadium hinaus eingeführt waren oder sind. Verbindlich ist die aktuelle DP-Liste des VdRBw. Die Visierung besteht aus feststehendem Korn und feststehender Kimme oder aus feststehendem Korn und verstellbarer Kimme, wenn dies der Original-ausführung der Waffe entspricht. Optische Visierungen sind nicht zulässig.

8.2.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6 Zoll (152,4 mm).

8.2.3 Griffstück:

Das Griffstück muss einschließlich der Griffschalen dem Original entsprechen.

8.2.4 Abzug:

Der Abzug darf nicht veränderbar und der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung nicht geringer als 1.360 g sein.

8.2.5 Scheibe:
Präzision: 1 Scheibe 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.3
Zeitserie: 3 Scheiben 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.2.
8.2.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m (+/- 0,1 m).

8.2.7 Anschlagarten

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig.

8.2.8 Schusszahl

5 Schuss Probe

Probe: 5 Schuss
Präzision: 15 Schuss Wertung
Zeitserie: 15 Schuss Wertung
8.2.9 Schießzeit für Wertungsschüsse:
Präzision: 10 Min.
Zeitserie: 3 x 10 Sekunden
8.2.10 Ablauf:

Präzision:
Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf eine Scheibe. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition.
Auf Zuruf ”Start” beginnt er das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

Ablauf Zeitserie:

Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf 3 nebeneinander stehende Scheiben. Nach jedem Schuss muss er das Ziel wechseln,
er darf also nicht 2 Schüsse hintereinander auf eine Scheibe abgeben. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition.
Auf das Kommando „Achtung“ darf er in Anschlag gehen. Auf Zuruf ”Start” beginnt das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

8.2.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Probeschüsse kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen.

8.2.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.2.13 Bemerkungen:

1. Die Probeschüsse werden auf eine eigene Scheibe abgegeben, während des anschließenden Scheibenwechsels ist die Schießzeit unterbrochen.
2. Auf Schießanlagen der Bundeswehr kann diese Disziplin auch auf kürzere Entfernung geschossen werden, wenn die dort gültigen Bestimmungen es vorschreiben.

3. Die Zeitserie darf auch mit 3 x 5 Schuss auf eine Scheibe geschossen werden, wenn die Schießstandbestimmungen nur eine Scheibe zulassen.

8.3 Dienstrevolver (R – D 1) Präzision + Zeitserie

8.3.1 Waffe:


Dienstrevolver cal. .320 – .45 LC, die nachweislich bei einer regulären Armee, Grenzschutz, Polizei oder Zollverwaltung über das Versuchsstadium hinaus eingeführt waren oder sind. Verbindlich ist die aktuelle DR-Liste des VdRBw. Die Visierung besteht aus feststehendem Korn und feststehender Kimme oder aus feststehendem Korn und verstellbarer Kimme, wenn dies der Originalausführung der Waffe entspricht. Optische Visierungen sind nicht zulässig.

8.3.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6,5 Zoll (165,1 mm).

8.3.3 Griffstück:


Das Griffstück muss einschließlich der Griffschalen dem Original entsprechen.

8.3.4 Abzug:


Der Abzug darf nicht veränderbar und der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung nicht geringer als 1.360 g sein.

8.3.5 Scheibe:


Präzision: 1 Scheibe 10er Ring 
50 cm Durchmesser gemäß 10.3 Zeitserie: 3 Scheiben 10er Ring 
50 cm Durchmesser gemäß 10.2.

8.3.6 Scheibenentfernung


Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m (+/- 0,1 m).

8.3.7 Anschlagarten


Stehend freihändig, ein- oder beidhändig.

8.3.8 Schusszahl

Präzision:
5 Schuss Probe
15 Schuss Wertung
15 Schuss Wertung.

8.3.9 Schießzeit für Wertungsschüsse:

Präzision: 10 Min
Zeitserie: 3 x 20 Sekunden.

8.3.10 Ablauf:

Präzision:
Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf eine Scheibe. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition. Auf Zuruf ”Start” beginnt er das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

Zeitserie:
Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf 3 nebeneinander stehende Scheiben. Nach jedem Schuss muss er das Ziel wechseln, er darf also nicht 2 Schüsse nacheinander auf eine Scheibe abgeben.
Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schuss- position. Auf das Kommando „Achtung“ darf er in Anschlag gehen und den Hahn vorspannen. Auf Zuruf ”Start” beginnt das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

8.3.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Probeschüsse kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen.

8.3.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.3.13 Bemerkungen:

1. Die Probeschüsse werden auf eine eigene Scheibe abgegeben, während des anschließenden Scheibenwechsels ist die Schießzeit unterbrochen.
2. Auf Schießanlagen der Bundeswehr kann diese Disziplin auch auf kürzere
Entfernung geschossen werden, wenn die dort gültigen Bestimmungen es
vorschreiben.
3. Die Zeitserie darf auch mit 3 x 5 Schuss auf eine Scheibe geschossen
werden, wenn die Schießstandbestimmungen nur eine Scheibe zulassen.

8.4 Halbautomatische Dienstpistole / -revolver (PR – D 1) Dreistellung

8.4.1 Waffe:

Halbautomatische Dienstpistolen cal. 7,65 mm (.320) – .45 ACP oder Dienstrevolver cal. .320 – .45 LC, die nachweislich bei einer regulären Armee, Grenzschutz, Polizei oder Zollverwaltung über das Versuchsstadium hinaus eingeführt waren oder sind. Verbindlich ist die aktuelle DP / DR -Liste des VdRBw. Die Visierung besteht aus feststehendem Korn und feststehender Kimme oder aus feststehendem Korn und verstellbarer Kimme, wenn dies der Originalausführung der Waffe entspricht. Optische Visierungen sind nicht zulässig.

8.4.2 Lauflänge:

Pistole: Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6 Zoll (152,4 mm). Revolver: Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6,5 Zoll (165,1 mm)

8.4.3 Griffstück:

Das Griffstück muss einschließlich der Griffschalen dem Original entsprechen.

8.4.4 Abzug:

Der Abzug darf nicht veränderbar sein und der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung nicht geringer als 1.360 g sein.

8.4.5 Scheibe:

10er Ringscheibe, 50 cm Durchmesser gemäß 10.3.

8.4.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m (+/- 0,1 m).

8.4.7 Anschlagarten

Liegend freihändig
Kniend freihändig Stehend freihändig.

8.4.8 Schusszahl

5 Schuss Probe
15 Schuss Wertung

8.4.9 Schießzeit:
12 Min. für Wertungsschüsse.

8.4.10 Ablauf:

Der Schütze schießt je Anschlagsart eine Serie zu 5 Schuss.
3 Serien pro Scheibe. Zeit pro Serie 4 Minuten. Der Schütze liegt mit fertig
geladener Waffe in Schussposition. Auf Zuruf ”Start” beginnt das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

8.4.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Probeschüsse kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen.

8.4.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.4.13 Bemerkungen:

1. Die Probeschüsse werden auf eine eigene Scheibe abgegeben, während des anschließenden Scheibenwechsels ist die Schießzeit unterbrochen.
2. AufSchießanlagenderBundeswehrkanndieseDisziplinauchaufkürzere Entfernungen geschossen werden, wenn die dort gültigen Bestimmungen es vorschreiben.

8.5 Halbautomatische Großkaliberpistole (P – G 1) Präzision + Zeitserie

8.5.1 Waffe:

Zugelassen sind Pistolen cal. 7,65 mm (.320) – .45 ACP mit beliebiger, jedoch offener Visierung.

8.5.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6 Zoll (152,4 mm).

8.5.3 Griffstück:

Handballenauflagen, Handgelenkauflagen, verstellbare oder orthopädische Griffschalen sind nicht gestattet.

8.5.4 Abzug:

Der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung darf nicht geringer als 1.000 g sein.

8.5.5 Scheibe:

Präzision: 1 Scheibe 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.3
Zeitserie: 3 Scheiben 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.2.

8.5.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m (+/- 0,1 m).

8.5.7 Anschlagarten

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig.

8.5.8 Schusszahl

Präzision:
5 Schuss Probe 15 Schuss Wertung 15 Schuss Wertung.
Zeitserie:

8.5.9 Schießzeit für Wertungsschüsse:

Präzision: Zeitserie:

8.5.10 Ablauf:

Präzision: Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf eine Scheibe. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition. Auf Zuruf ”Start” beginnt er das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

Zeitserie: Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf 3 nebeneinanderstehende Scheiben. Nach jedem Schuss muss er das Ziel wechseln, er darf also nicht 2 Schüsse hintereinander auf eine Scheibe abgeben. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition. Auf Zuruf ”Start” beginnt das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

8.5.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Probeschüsse kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen.

8.5.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.5.13 Bemerkungen:

1. Die Probeschüsse werden auf eine eigene Scheibe abgegeben, während des anschließenden Scheibenwechsels ist die Schießzeit unterbrochen.
2. Auf Schießanlagen der Bundeswehr kann diese Disziplin auch auf kürzere Entfernungen geschossen werden, wenn die dort gültigen Bestimmungen es vorschreiben.
3. Die Zeitserie darf auch mit 3 x 5 Schuss auf eine Scheibe geschossen werden, wenn die Schießstandbestimmungen nur eine Scheibe zulassen.

8.6 Großkaliberrevolver(R – G 1) Präzision + Zeitserie

8.6.1 Waffe:

Zugelassen sind Revolver cal. .320 – .45 LC mit beliebiger, jedoch offener Visierung.

8.6.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6,5 Zoll (165,1 mm).

8.6.3 Griffstück:

Handballenauflagen, Handgelenkauflagen, verstellbare oder orthopädische Griffschalen sind nicht gestattet.

8.6.4 Abzug:

Der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung darf nicht geringer als 1.000 g sein.

8.6.5 Scheibe:

Präzision: 1 Scheibe 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.3
Zeitserie: 3 Scheiben 10er Ring – 50 cm Durchmesser gemäß 10.2

8.6.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m (+/- 0,1 m).

8.6.7 Anschlagarten

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig.

8.6.8 Schusszahl

5 Schuss Probe
Präzision: 15 Schuss Wertung
Zeitserie: 15 Schuss Wertung

8.6.9 Schießzeit für Wertungsschüsse:

Präzision: 10 Min.
Zeitserie: 3 x 20 Sekunden

8.6.10 Ablauf:

Präzision:
Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf eine Scheibe. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition. Auf Zuruf ”Start” beginnt er das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

Zeitserie:
Der Schütze schießt 3 Serien zu je 5 Schuss auf 3 nebeneinanderstehende Scheiben. Nach jedem Schuss muss er das Ziel wechseln, er darf also nicht 2 Schüsse hintereinander auf eine Scheibe abgeben. Der Schütze steht mit fertig geladener Waffe in Schussposition. Auf das Kommando „Achtung“ darf er in Anschlag gehen und den Hahn vorspannen. Auf Zuruf ”Start” beginnt er das Schießen. Auf Zuruf ”Stopp” stellt er das Schießen ein.

8.6.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Probeschüsse kann mit jedem beliebigen Beobachtungsglas erfolgen.

8.6.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.6.13 Bemerkungen:

1. Die Probeschüsse werden auf eine eigene Scheibe abgegeben, während des anschließenden Scheibenwechsels ist die Schießzeit unterbrochen.
2. Auf Schießanlagen der Bundeswehr kann diese Disziplin auch auf kürzere Entfernungen geschossen werden, wenn die dort gültigen Bestimmungen es vorschreiben.
3. Die Zeitserie darf auch mit 3 x 5 Schuss auf eine Scheibe geschossen werden, wenn die Schießstandbestimmungen nur eine Scheibe zulassen.

8.7. Halbautomatische Pistole / Revolver – Praktische Disziplin (PR – P 1)


8.7.1 Waffe:

Halbautomatische Pistolen cal. 9 mm Luger – .45 Auto oder Revolver cal .38 Spezial – .45 LC mit beliebiger, jedoch offener Visierung.

8.7.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6,5 Zoll (165,1 mm).

8.7.3 Griffstück:

Handballenauflagen, Handgelenkauflagen, verstellbare oder orthopädische Griffschalen sind nicht gestattet.

8.7.4 Abzug:

Der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung darf nicht geringer als 1.000 g sein.

8.7.5 Scheibe:

Ringscheibe, PP1, 30 x 46 cm gemäß 10.6.

8.7.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m / 15 m / 10 m (+/- 0,1 m).

8.7.7 Anschlagarten

Stehend freihändig, ein- oder beidhändig.

8.7.8 Schusszahl

30 Schuss Wertung.

8.7.9 Schießzeit:
Siehe Ablauf.

8.7.10 Ablauf:

Der Schütze schießt in Entfernung

25m: 12 Schüsse in 2 Minuten (einschließlich Nachladen).

15m: 2 x 6 Schüsse in Intervallen (ca. 5 – 7 Sek.). Die Scheibe zeigt sich 6 x für je 2 Sek. in denen jeweils 1 Schuss abzugeben ist. Dann erfolgt
das Nachladen und ein erneuter Durchgang.

10m: 6 Schüsse in Intervallen (ca. 5 – 7 Sek.). Die Scheibe zeigt sich 3 x für je 2 Sek., in denen jeweils 2 Schüsse abzugeben sind.

Kommandos des Leitenden:
Die Standard–Kommandos für jede der 3 Distanzen bei den für den Schützen sichtbaren Scheiben sind:

„Laden und fertig machen“
„Ist jemand nicht fertig?“
(Falls erforderlich: nicht fertig!)

„Achtung Start!“ oder Wegdrehen der Scheiben und Herdrehen nach 5 Sek. zum Start der Serie.

Nachdem die Serie geschossen ist:
„Waffe entladen und vorzeigen“
„Sicherheit? Gibt es irgendwelche Proteste?“

„Keine Proteste! Scheiben drehen, Trefferaufnahme.“
Die Scheiben werden jetzt wieder zum Schützen gedreht.

8.7.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Scheibe mit optischen Hilfsmitteln ist nicht erlaubt. Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.7.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt.

8.7.13 Bemerkungen:

1. Für diese Disziplin ist eine besondere Standzulassung erforderlich. 2. Auf Schießanlagen der Bundeswehr kann diese Disziplin auch auf
kürzere Entfernung geschossen werde, wenn die dort gültigen Bestimmungen es vorschreiben.

8.10. Halbautomatische Dienstpistole – P – D 2

8.10.1 Waffe:

Dienstpistolen cal. 9 mm – .45 ACP, die nachweislich bei einer regulären Armee, Grenzschutz, Polizei oder Zollverwaltung über das Versuchsstadium hinaus eingeführt waren oder sind. Verbindlich ist die aktuelle DP-Liste des VdRBw. Die Visierung besteht aus feststehendem Korn und feststehender Kimme oder aus feststehendem Korn und verstellbarer Kimme, wenn dies der Originalausführung der Waffe entspricht. Die Waffe muss entweder eine Entspannvorrichtung bzw. automatische Sicherung oder eine Hebelsicherung haben.
Optische Visierungen sind nicht zulässig.

8.10.2 Lauflänge:

Mindestens 3 Zoll (76,2 mm), höchstens 6 Zoll (152,4 mm).

8.10.3 Griffstück:

Das Griffstück muss einschließlich der Griffschalen dem Original entsprechen.

8.10.4 Abzug:

Der Abzug darf nicht veränderbar und der Abzugswiderstand im Moment der Auslösung nicht geringer als 1.360 g sein.

8.10.5 Scheibe:

T-Scheibe Bw 10.7.

8.10.6 Scheibenentfernung

Vom hinteren Rand der Entfernungslinie gemessen beträgt die Entfernung zur Scheibe 25 m / 20 m / 16 m (+/- 0,1 m).

8.10.7 Anschlagsart:
Stehend freihändig, beidhändig
Die Waffe wird auf Weisung der Aufsicht auf den jeweiligen Stationen (25 m, 20 m, 16 m) geladen, entspannt / gesichert und geholstert.

8.10.8 Schusszahl

16 Schuss Wertung. Es werden drei Magazine benötigt. Zwei davon werden mit jeweils sechs Patronen, eines mit vier Patronen geladen.

8.10.9 Schießzeit:
Siehe Ablauf

8.10.10 Ablauf:

Vor dem Wechsel zur nächsten Station wird das leere Magazin aus der Waffe entnommen und die Aufsicht prüft, dass das Patronenlager frei ist. Danach wird die Waffe mit der Laufmündung in Zielrichtung entspannt, gesichert, geholstert und so zur nächsten Position bzw. zur Trefferaufnahme mitgenommen.

Station 1:

25 m: 4 Schüsse in 10 sec
Auf das Kommando „Waffe mit 4 Patronen laden“ wird die Waffe geladen, in den Voranschlag gebracht und ggf. entsichert. Auf das Kommando „Schützen bereit?“ und nach ca. 3 Sek. „Achtung –Start“ gibt der Schütze einen Schuss in die Bravo-Zone und dann einen Schuss in die Alpha-Zone der Scheibe ab. Dies wird innerhalb der 10 Sekunden einmal wiederholt Danach wird Sicherheit durch Entladen der Waffe und Kontrolle der Waffe durch die Aufsicht hergestellt. Die Waffe wird entspannt, gesichert und geholstert. Anschließend wird zur Trefferaufnahme vorgegangen und danach auf Station 2 zurückgegangen.

Station 2:

20 m: 6 Schüsse in maximal 1 Minute.
Auf das Kommando „Waffe mit 6 Patronen laden“ wird die Waffe geladen, in den Voranschlag gebracht und ggf. entsichert. Auf das Kommando „Schützen bereit?“ und nach ca. 3 Sek. „Achtung –Start“ gibt der Schütze je einen Schuss auf die T-Scheibe in die linke Delta-Zone, einen Schuss in die rechte Delta-Zone und dann einen Schuss in die Charly-Zone ab. Das Ganze wird einmal wiederholt.
Danach wird Sicherheit durch Entladen der Waffe und Kontrolle der Waffe durch die Aufsicht hergestellt. Die Waffe wird entspannt, gesichert und geholstert. Anschließend wird zur Trefferaufnahme vorgegangen und danach zur Station 3 zurückgegangen.

Station 3:

16 m: 6 Schüsse in 30 sec.
Auf das Kommando „Waffe mit 6 Patronen laden“ wird die Waffe geladen, in den Voranschlag gebracht und ggf. entsichert. Auf das Kommando „Schützen bereit?“ und nach ca. 3 Sek. „Achtung –Start“ gibt der Schütze 6 Schuss innerhalb der 30 Sekunden auf die T-Scheibe in die Ringziele 3 auf das linke Ziel und 3 auf das rechte Ziel ab, wobei nach jedem Schuss das Ziel gewechselt werden muss (keine Doppelschüsse).
Danach wird Sicherheit durch Entladen der Waffe und Kontrolle durch die Aufsicht hergestellt. Die Waffe wird entspannt, gesichert und geholstert. Anschließend wird zur Trefferaufnahme vorgegangen.

8.10.11 Anzeige:

Die Beobachtung der Scheibe mit optischen Hilfsmittel ist nicht erlaubt!

8.10.12 Zielhilfsmittel:

Es sind nur Sehhilfen des täglichen Gebrauchs zulässig. Das Abdecken des nichtzielenden Auges ist nicht erlaubt! Schutzbrillen siehe Nr. 8.1.7.

8.10.12 Sicherheit

Nach dem Schießen auf jeder Station prüft der Aufsichtsführende die Sicherheit der Waffe und lässt die Waffe schließen, entspannen und holstern.

8.10.13 Bemerkung:

In Bundeswehr-Schießanlagen darf diese Disziplin nur auf D-Ständen mit 25 m-Zulassung und A-Ständen geschossen werden. änderung der Entfernung der Stationen 1 bis 3 ist durch den Schießleiter zur Anpassung der Disziplin an die Vorgaben des jeweiligen Standes möglich.

Für diese Disziplin sind eine Einweisung, ein Holster und 3 Magazine zwingend erforderlich.

Kommandos des Leitenden:
„Achtung – (nach ca. 3 Sekunden) – Start!“
(Kommando, oder akustisches Signal zum Start der Serie).
Nach der letzten Station: „Sicherheit? Gibt es Proteste?“, „Keine Proteste! – Trefferaufnahme.“

8.10.14 Nichttreffer oder falsche Treffer werden als Fehler mit 0 Punkten gewertet.

A-Zone: 5 Punkte
B-Zone: 3 Punkte
C-Zone: 5 Punkte
D-Zone: 1 Punkte
Ringzone innen: 5 Punkte
Ringzone außen: 4 Punkte

Für jeden nach dem Stoppsignal abgegebenen Schuss wird der beste Treffer vom Ergebnis abgezogen.